10 Jahre "Tiere als therap. Begleiter e.V."
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Mensch und Tier sind im Verein "Tiere als therapeutische Begleiter" eine unzertrennbare Einheit. Foto: Ingo Baron |
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"Tiere als therapeutische Begleiter" gehört zu Jülichs jüngsten Vereinen
Keine Medizin, aber gut für die Seele
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Jülich (ron). Tiere können dem Menschen in vielerlei Hinsicht ein wertvoller und oft unersetzbarer Freund sein. Das ist keine sonderlich neue Erkenntnis. Sie mit aller Konsequenz besonders auch in schwierigen Fällen in die Tat umzusetzen, ist therapeutisch ein recht neues Feld und verlangt fachmännische Tat.
Zu diesem Zwecke hat sich kürzlich in Jülich der Verein "Tiere als therapeutische
Begleiter" gegründet. Nun, was macht ein solcher Verein? Stärken entdeckenAuch aus den Erfahrungen mit ihrer "Tier-AG", in der es mehr um die richtige Haltung von Haustieren geht, an der katholischen Grundschule in Jülich hat Josefine Heckhausen-Reinartz daher jetzt den Verein gemeinsam mit der Oberstudienrätin Silke Mollner-Suhr, der zweiten Vorsitzenden, gegründet. Dabei gehe es in dieser "Therapie" nicht vordergründig um die Behebung |
von Problemen, sondern vielmehr darum, eigene Stärken und Fähigkeiten durch den Umgang mit
den Tieren zu entdecken. Vor allem wird der Verein an so genannten Projekttagen in Schulen
mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen aktiv - Erwachsene sind aber nie
ausgenommen. Zum Thema Weitere Mitglieder und FinanzierungDa sich der Verein noch im Aufbaustadium befindet braucht er natürlich neben den zwölf jetzigen weitere Mitglieder. Wer Interesse hat, kann sich unter Tel 02461-2178 oder per Mail unter Josi31@aol.com an die Vorsitzende Dr. Josefine Heckhausen-Reinartz wenden. Hier werden auch Anfragen für die Durchführung von Projekttagen oder ähnlichen Unternehmungen gerne entgegen genommen. Wer dem Verein finanziell unter die Arme greifen möchte, kann auf das Konto 347070 bei der Sparkasse Düren (BLZ: 39550110) spenden. |
schweinchen, Mäusen, Ratten, aber auch Reptilien in die Einrichtungen und ermöglichen den Jugendlichen den Kontakt mit den Tieren, die meist von privaten Haltern oder von der Jülicher Tierhilfe zur Verfügung gestellt werden. So solle beispielsweise Hyperaktivität und sozialen Störungen hintergründig entgegen gewirkt werden. Dass dies alles tatsächlich funktioniert, zeigen die Nachbereitung im Unterricht und die Erfahrungsberichte der Lehrer mit nie für möglich gehaltenen Erfolgen. Die Finanzierung des Vereins "Tiere als therapeutische Begleiter", der ehrenamtlich arbeitet, soll sich neben den Mitgliedsbeiträgen auch aus einem Topf bewerkstelligen lassen, den Firmen in Form des Wettbewerbs "start sozial" unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Gerhard Schröder für soziale Projekte ausgeschrieben haben. Die Förderungswürdigkeit des Vereins ist bereits bestätigt: Den Mitgliedern werden nun professionelle ökonomische Beratungskräfte zwecks Finanzsicherung zur Seite gestellt. Ebenfalls besteht die Aussicht auf spätere Förderung. |
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