10 Jahre "Tiere als therap. Begleiter e.V."
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Im Umgang mit Tieren erleben die Jugendlichen sich selbst und den Unterricht einmal ganz anders. Foto: Bongartz |
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Projekttag "Tiere als therapeutische Begleiter" an der Bürgewaldschule
Tiere im Unterricht: Da sind Kids ganz anders
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Arnoldsweiler (ab). Tierischer Besuch an der Bürgewaldschule: Einen Vormittag begleitete der Verein "Tiere als therapeutische Begleiter" den Unterricht der achten und neunten Klassen und sorgte über den Kontakt mit Tieren für etwas anderen Unterricht. An der Bürgewaldschule werden Kinder mit Sprachbehinderungen, Lern- und Erziehungsschwierigkeiten unterrichtet. Um möglichst viele unterschiedliche Fördermöglichkeiten zu nutzen, führte man nun einen Projekttag mit den Tieren des Teams um Dr. Josefine Heckhausen-Reinartz an der Schule durch. Über die integrative Arbeit mit Tieren will der kürzlich gegründete Verein (die Nachrichten berichteten) verhaltens-auffällige Kinder und Jugendliche in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen fördern. Durch die Begegnung mit den verschiedensten Tieren erhalten sie die Möglichkeit, ihre Wahrnehmung zu sensibilisieren, sich |
wieder für andere zu öffnen und ihre Schwierigkeiten zu überwinden. Ängste abbauenAuch Ängste und Unsicherheiten konnten in der Begegnung mit den Tieren
abgebaut werden. "Ein Mädchen hatte panische Angst vor den Hunden und traute sich zuerst
gar nicht in den Klassenraum, nachher hat sie die Tiere sogar gestreichelt," berichtete
Dr. Heckhausen-Reinartz. |
Die Fotografin war für die Dokumentation des Projekttages zuständig. Auch Schulleiter Heribert Istas zeigte sich begeistert: "Der Erfolg gibt der Sache recht." Neben einer theoretischen Einführung, bei der auch die richtige Haltung von Haustieren behandelt wurde, war vor allem der Körperkontakt mit den einzelnen Tieren entscheidend. Mit den Hunden wurden auch kleine Geschicklichkeits-Übungen durchgeführt. Im Unterricht soll das Erlebte zusätzlich noch einmal aufgearbeitet und
reflektiert werden. Fächerübergreifend werden Aufsätze geschrieben, Ausstellungen werden
organisiert, und auch die Fotodokumentation lässt die Jugendlichen sich einmal ganz anders
erleben. |
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