Tiere als therapeutische Begleiter e.V.



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Klippe 2006


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"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

Ein uns wichtiges Zitat, was sich der Verein als Leitspruch zu Herzen nimmt und wonach wir unsere Arbeit gestalten

Der Verein

Der Verein "Tiere als therapeutische Begleiter e.V." wurde am 06.09.2002 gegründet. Er ist ins Vereinsregister der Stadt Jülich eingetragen und die Gemeinnützigkeit ist anerkannt.
linkpoint (S. Impressum)

Innerhalb der letzten Jahre ist ein Verein entstanden, der aus ehrenamtlichen Mitgliedern besteht, die kontinuierliche Projekte und Einzelförderung in verschiedensten Institutionen durchführen.

Die Mitglieder kommen aus den verschiedensten, nicht nur pädagogisch und therapeutischen, Bereichen. Durch regelmäßige Fortbildungen wird sichergestellt, dass die Ehrenamtler einen fachlichen Hintergrund bezüglich der tiergestützten Therapie aufbauen und weiterentwickeln. Zudem machen Halter mit ihren Hunden einen aus etwa 10 Treffen bestehenden Kurs mit abschließender Prüfung, der sie zur gemeinsamen Arbeit im tiergestützten Bereich befähigt. Die Projektarbeit unserer Aktiven wird immer wieder durch Supervision reflektiert.

Etwa 20-25 Mitglieder sind regelmäßig in die Vereinsarbeit eingebunden. Unsere aktiven Helfer sind u.a. Lehrer, Erzieher, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Betreuer aus der Kinder- und Jugendarbeit, Therapeuten, Tierärzte, Gestalttherapeuten, Reittherapeuten und interessierte Tierbegleiter. Einige sind auch im Tierschutz engagiert und arbeiten mit ihren eigenen Tieren im Verein mit. Das ehrenamtliche Engagement des Einzelnen trägt maßgeblich zum Erfolg unserer Vereinsarbeit bei. Die Arbeit mit den Tieren steht unter tierärztlicher Aufsicht. Die Tiere sind ausgesucht und auf ihre Eignung überprüft.

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Zielgruppe und Einsatzorte

Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Dialog zum Menschen, wobei die Tiere uns die Türen zu dessen Seele öffnen können. In einem Konzept eingebettet findet der Tierkontakt statt und wird später noch einmal mittels kreativer Medien reflektiert. Dabei soll das Erlebte verankert werden.
Wir unterstützen vor allem Kinder und Jugendliche mit sozialen Integrationsproblemen, aber auch Kinder mit verschiedenen Behinderungen, sowie alte Menschen.

So arbeiten wir beispielsweise mit folgenden Einrichtungen zusammen:

Die Problematik

Kinder und Jugendliche, die aufgrund ungünstiger Entwicklungs- oder Sozialisationsbedingungen in ihrer sozio-emotionalen Entwicklung verzögert oder gestört sind, haben oft enorme Schwierigkeiten, tragfähige personale Beziehungen und Bindungen einzugehen. Eine Kontaktstörung entsteht und führt oftmals dazu, dass sich diese Menschen völlig isolieren oder nur sehr langsam Vertrauen zu anderen aufbauen können. Andere Kinder wiederum können aufgrund einer bestehenden Behinderung kaum Kontakt zur Außenwelt herstellen und haben deutliche Defizite in der Kommunikation mit ihrer Umwelt. Auch hier kann das Tier eine Kontaktbrücke schlagen, wodurch eine Verständigung mit der Umwelt angebahnt und ermöglicht wird.

Ziele

Das Angebot unseres Vereins umfasst tiergestützte Pädagogik, tiergestützte Therapie und tiergestützte Fördermaßnahmen. Dabei legen wir besonderen Wert auf ein entsprechendes Nachbereitungskonzept. Dementsprechend werden Ziele des gesamten Projektes und der einzelnen Teilnehmer stets individuell abgestimmt. Dabei spielen Bezugspersonen wie beispielsweise Lehrer, Therapeuten und Pflegekräfte eine ganz wichtige Rolle in der Zielfestlegung.

Die Tiere spielen dabei eine entscheidene Rolle. Die Begegnung zwischen Mensch und Tier bildet ein wichtiges Element und Mittel zur Förderung des Kontaktprozesses. Das Tier wird zu einer Kontaktbrücke, insbesondere dort, wo die direkte Beziehung zum Menschen problematisch oder nicht mehr möglich ist.

Vorsitzende

Da die Mitglieder unseres Vereins sich in der gesellschaftspolitischen und sozialen Verantwortung sehen und wir der Meinung sind, dass gerade unsere Kinder als zukünftige Träger der Gesellschaft besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, bot sich der Verein als Form der gemeinsamen Arbeit innerhalb dieses Bereiches geradezu an. Zudem sind Frau Dr. Heckhausen-Reinartz und Frau OStR Mollner-Suhr sowie andere aktive Mitglieder auch beruflich mit den Zielen des Vereins eng verbunden.

Federführend sowohl im Verein als auch bei der Projektarbeit sind:


Mollner-Suhr

Frau OStR Silke Mollner-Suhr

Oberstudienrätin

  • 1989 Abschluss des Lehramtsstudiums für die Sekundarstufe II (Fächer: Sondererziehung und Rehabilitation der Lernbehinderten und Deutsch)
  • 1995 Zusatzqualifikation für das Fach: Katholische Religionslehre
  • 2002: Abschluss einer dreijährigen therapeutischen Ausbildung zur Gestaltberaterin.
  • Seit 1992 Lehrerin am Rheinischen Berufskolleg Halfeshof in Solingen, einer Sonderschule für Erziehungshilfe im berufsbildenden Bereich.
  • Im Februar 2007 - Erfolgreiche Teilnahme am Weiter­bil­dungs­seminar am IfW in Freiburg - Grundlagen zur Tiergestützten Pädagogik und Therapie
  • Im Mai 2007 - Referentin beim Kongress Mensch und Tier - Tiere in Prävention und Therapie - an der Humboldt-Universität Berlin

"Meine pädagogische und therapeutische Arbeit am Rhein. Berufskolleg Halfeshof in Solingen, einer Förderschule der Sekundarstufe II mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung, basiert auf einem humanistischen Menschenbild.
Über persönlich bedeutsame Lernprozesse werden insbesondere die individuellen Stärken der Schüler in den Blick genommen. Trotz ihrer oft erheblichen Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten im emotionalen und sozialen Bereich versuche ich, meinen Schülern geeignete berufs­vorbereitende, -begleitende und qualifizierende Bildungsmöglichkeiten zu ermöglichen.
Lehren und Lernen basiert in meinem Unterricht schwerpunktmäßig auf den Konzepten der Gestalttherapie und -pädagogik (Kontaktmodell, Konzept von Kontakt und Begegnung).
Wichtig ist mir dabei der behutsame Aufbau eines Vertrauens­verhältnisses zu jedem einzelnen Jugendlichen, das ihn ermutigen, ihm Halt geben und sein Selbstvertrauen stärken soll. Im Einzelkontakt zum Jugendlichen bilden meine beiden ausgebildeten Labradorhündinnen oft eine wichtige Kontaktbrücke. Dort, wo der Kontakt zum Jugendlichen problematisch geworden ist, leisten sie wertvolle Hilfen."



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